Herzlich Willkommen
AKTUELLES
Organisation und Planung für das 100-jährige Jubiläum des OGV
Veranstaltungsort Friedhofstr. 59 in 71404 Korb
Parkmöglichkeiten befinden sich direkt am neuen Friedhof.
Aufbau 13.06.2026 ab 9 Uhr
Hygieneschulung 13.06.2026 um 13 Uhr
Beginn der Feierlichkeiten 14.06.2026 um 10:15Uhr mit einem Gottesdienst.
Es folgen Ehrungen und kurze Reden des Vizepräsidenten vom LOGL, des KOV Waiblingen und der Gemeinde Korb. Im Anschluss versorgt der OGV seine Gäste mit einem Weißwurstfrühstück, Maultauschen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat und einem Frischkäse-Brotaufstrich. Für Getränke "mit" und "ohne" ist reichlich gesorgt. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.
Auch für eine schöne Ausstellung mit alten, landwirtschaftlichen Geräten, tollen STIHL-Kettensägen und einigen Bildern aus der Vergangenheit hat der OGV gesorgt. Wir freuen uns auf einen regen Zulauf.
Abbau 14.06.2026 ab 9 Uhr
Ein durchaus gelungener Ausflug an
Christi Himmelfahrt
Der OGV Korb organisierte am vergangenen Feiertag einen Tagesausflug zur LGS nach Ellwangen. Bevor die Ausstellung besucht wurde, legte die Reisegruppe eine gemütliche Vesperpause am
Schloss ob Ellwangen ein. Mit einem Gläschen Wein sowie schmackhaften Landjägern und Brötchen konnten sich die Gruppe bereits auf die wunderschöne Naturkulisse des Ostalbkreises einstimmen.
Nach mehreren Gruppenfotos mit der Schönenbergkirche im Hintergrund, ging es anschließend hinunter auf das Gelände der Gartenschau, wo jeder die verschiedenen Themenwelten individuell erkunden konnte. Besonders beeindruckend war die Blumenschau mit ihren floristischen Meisterwerken sowie die "GAIA"-Installation in der evangelischen Stadtkirche, die eine detailgetreue Nachbildung der Erdkugel zeigte.
Auch die Ausstellung der dortigen OGVs hinterließ bei unseren Mitgliedern viele positive Eindrücke und lieferte zahlreiche Ideen für die eigene Vereinsarbeit und den Garten. Ohne
nasse Kleider und mit vielen schönen Eindrücken trat die Gruppe gegen 16:00 Uhr die Rückfahrt nach Korb an.
Erlebnisvormittag im Frühling
Der OGV Korb durfte vergangene Woche gemeinsam mit den Zweitklässlern der GMS Korb und dem KJR Rems-Murr-Kreis einen rundum gelungenen Erlebnisvormittag im Frühling gestalten.
Bei strahlendem Wetter zeigte sich die Natur von ihrer schönsten Seite: Bunte Wiesen und blühende Obstbäume boten ein Sammelsurium an Farben, Insekten und Geräuschen.
Die Grundschulkinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um so im Wechsel beide Stationen zu durchlaufen. Mit viel Neugier bereiteten die Kinder in einer Gruppe frischen Kräuterquark zu und backten dazu ihr eigenes Knäckebrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen. In der anderen Gruppe ging es kreativ und naturkundlich zu:
Verschiedene Frühlingsblumen wurden rund um das Schulungsheim gesammelt, bestimmt und in eine Blühfibel geklebt. Ebenfalls malten die Kinder mit dem Blumensaft verschiedener Blumen ihr eigenes Frühlingsbild. Auch das Herstellen von Samenkugeln bereitete große Begeisterung. Aus Ton, Erde, Wasser und Blumensamen entstanden kleine Kugeln, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften, um dort neue Blühflächen im Garten oder auf dem Balkon zu schaffen.
Zur Pause gab es den leckeren Kräuterquark mit dem noch warmen Knäckebrot.
Nach der kurzen Erholung folgte die gemeinsame Pflanzung der vorgezogenen Sonnenblumen vor dem Zaun des OGV-Schulungsheims. Diese sollen zum 100-jährigen Jubiläum des OGV in voller Blüte stehen. Und eines ist sicher – jedes Kind wird „seine“ Sonnenblume ganz genau im Blick behalten. Wir freuen uns alle auf das Ergebnis.
Für die tatkräftige Unterstützung möchten wir allen Helferinnen und Helfern danken.
Es ist immer wieder eine Freude etwas in Gemeinschaft für die Umwelt und weitere Generationen zu tun.
Am vergangenen Samstag durften wir mit Bernhard Lehr einen erfahrenen Fachmann begrüßen, der uns den richtigen Umgang mit der Sense näherbrachte. Im theoretischen Teil ging es zunächst um den Aufbau der Sense mit Sensenbaum und Sensenblatt sowie um das korrekte Einstellen des Sensenblattes im passenden Winkel. Auch die wichtigsten Fachbegriffe wurden anschaulich erklärt.
Der Umgang mit der Sense
Im Anschluss wurde jede Sense individuell auf die Teilnehmenden eingestellt. Nach einigen Trockenübungen unter dem Festzelt ging es am frühen Morgen hinaus auf die Wiese, wo das Gelernte
praktisch umgesetzt werden konnte. Die Fläche wurde dabei fast vollständig von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemäht.
Bernhard Lehr nahm sich für jede einzelne Person viel Zeit und ging mit großem Fachwissen auf alle Fragen ein. Besonders beeindruckend war, wie leicht und zügig sich mit gut geschliffenen und
gedengelten Sensen durch das frische Gras arbeiten ließ.
Dank an Philipp Eckard aus Korb
Ein herzlicher Dank gilt auch Philipp Eckard für die Bereitstellung der bestens geeigneten Wiese mit guten Bodenverhältnissen und kurzer Erreichbarkeit. Wir hoffen, ihm damit auch ein wenig
Arbeit abgenommen zu haben.
Die große Resonanz zeigt das starke Interesse an diesem traditionellen Handwerk. Daher ist bereits ein weiterer Dengelkurs für das Jahresende in Planung.
Eine Versammlung die in Erinnerung bleibt
Zur Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins begrüßte der Verein 60 Gäste. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Ensemble von Rose Müller. Nach den einleitenden, sehr ermutigenden Worten von Bürgermeister Markus Motschenbacher folgte der Jahresrückblick. Anschaulich und lebendig präsentierte die Kassiererin Stephanie Gehr die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Nach dem Kassenbericht wurde der gesamte Ausschuss von Siegfried Bauerle, Vorstand des KOV Waiblingen, einstimmig entlastet.
Bei den turnusmäßigen Wahlen, ebenfalls von Siegfried Bauerle durchgeführt, wurde Günter Bezler einstimmig als Beisitzer gewählt. Marcel Schwegler verlängerte seine Amtszeit um weitere vier Jahre, während Thomas Häußermann nach engagierter Tätigkeit nicht mehr kandidierte. Neu zur Kassiererin gewählt wurde Monika Klingler. Stephanie Gehr übernimmt künftig das Amt der 1. Vorständin. Der Ausschuss ist damit breiter aufgestellt und durch neue
Gesichter bereichert.
Geehrt wurden langjährige Mitglieder:
Für 25 Jahre Vereinstreue erhielten Waltraud Lang und Anneliese Oesch das silberne LOGL-
Bäumchen. Andreas Adam, Thomas Idler, Rolf Schiller und Martin Zerrer bekommen nachträglich das goldene LOGL-Bäumchen für 40 Jahre Mitgliedschaft. Auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit blicken Walter Daiß und Dr. Dietmar Heinrich zurück.
Ein Rätsel zu einem Protokoll aus dem Jahr 1931, ein schwäbisches Apfelgedicht von Gisela Schatz sowie ein selbstkomponiertes Lied von Walter Daiß rundeten die harmonische Versammlung ab. Wir danken an dieser Stelle allen Helfern für diesen gelungenen und wunderschönen Tag.
Durch die Klimaänderungen treiben auch Walnüsse immer früher aus, das Risiko für Spätfröste wird dabei für die Kultur ein zunehmendes Problem - die Ertragssicherheit wird dadurch gefährdet.
Bei aufmerksamer Beobachtung stößt man aber immer wieder auf spät bis extrem spätaustreibende Walnussbäume – diese fallen vor allem dadurch auf, dass sie bis Ende Mai aussehen als ob sie abgestorben seien. Deswegen will die LVWO Weinsberg beginnen, solche Genotypen zu sammeln und zu bewerten, um sie für die Allgemeinheit zu erhalten.
Kennst Du einen Baum, der:
a) In einer frühen Lage
(z.B. Weinbaulage/Neckarraum/Baden) NACH Anfang Juni
b) in einer späten Lage (z.B. Schwäbische Alb) NACH Mitte Juni austreibt?
Sollten Du einen Baum kennen, und Dich an dieser Aktion beteiligen solltest Du folgendes befolgen:
1) Sende der LVWO bitte zeitnah mehrere, am besten kräftige und gesunde einjährige Triebe zu (Adresse siehe unten).
2) Bitte vermerke den Standort, am besten GPS-Daten. Die Herkunftsdaten und der Standort werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.
3) Für eine Bewertung der Fruchtqualität werden darüber hinaus im Herbst etwa 30 repräsentative, getrocknete Nüsse benötigt. Bitte merke Dir das vor!
4) Nüsse der Sorte "Geisenheim 26" treiben bekannterweise 3 Wochen später aus. Wenn Dir bekannt ist, dass Dein Baum zu diese Sorte gehört, dann musst Du keine Reiser und Nüsse versenden.
Wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Christian König
Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Obst- und Weinbau Weinsberg
Tel. 07134504-152
Mail-Adresse: [email protected]
Adresse für Reiser und Nüsse:
Obstgut Heuchlingen 2
Z. Hd. Klaus Weismann
74177 Bad Friedrichshall“
Alte Apfelsorte für junge Schüler
Auch im vergangenen Schuljahr durften sich die 5. Klassen der Korber Gemeinschaftsschule (GMS), an einem Apfelbaum der Sorte "Grahams Jubiläumsapfel" erfreuen.
Am Mi, 15. September, übergab der ehemalige OGV-Vorstand Walter Daiß den Schülern der GMS Korb am Hanweiler Sattel feierlich den Apfelbaum, um damit die Verbundenheit zwischen Baum und Gesellschaft zu verdeutlichen.
"So wie Kinder wachsen und gedeihen, wächst auch der Baum, wenn er, wie auch die Kinder, genügend Halt und Schutz im Leben erhält", erklärte er den neugierigen Schülern.
"Ihr habt nun die Grundschulzeit hinter euch gelassen", erklärte er weiter, "um dem Stamm eure Krone aufzusetzen, indem ihr der weiterführenden Schule folgt und später der Berufswelt oder dem Studium entgegen strebt".
Zum Abschluss ermutigte Walter Daiß die Kinder mit den Worten: "Jeder von euch wird gebraucht, ich sage ausdrücklich jeder, denn von euch werden später all die Berufe ausgeübt, die man in einer funktionierenden Gesellschaft benötigt."
Erfolgreicher Obstbaumschnittkurs im Schulungsheim
Am 10.01. fand in unserem Schulungsheim in Korb ein Obstbaumschnittkurs statt, der auf reges Interesse stieß. Insgesamt nahmen 13 Interessierte an der Veranstaltung teil.
Zu Beginn vermittelte der erfahrende Obstbauberater A. Klose in einem theoretischen Teil die wichtigsten Grundlagen des Obstbaumschnitts. Dabei ging es unter anderem um den Erziehungs- und
Erhaltungsschnitt, typische Krankheiten von Obstbäumen sowie um die richtige Schnitttechnik mit Handsäge und Astschere.
Zur Unterstützung bei offenen Fragen standen außerdem die beiden ausgebildeten Fachwarte Gerhard Haag und Stephanie Gehr den Teilnehmenden jederzeit gerne zur Seite. Besonders Gerhard Haag konnte
als sehr erfahrener Praktiker viele wertvolle Tipps und Einblicke aus seiner langjährigen eigenen Erfahrung einbringen.
Im Anschluss wurde das Erlernte im Schulungsgarten praktisch umgesetzt. An einem knapp 20 Jahre alten Apfelbaum übertrugen die Teilnehmenden gemeinsam die Theorie in die Praxis.
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig ein fachgerechter Schnitt für die Vitalität und den Ertrag eines Obstbaumes ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das große Interesse.
Online Nachschlagewerk Streuobst-Wiki
Hier findest Du fundierte Informationen zu den Auswirkungen der Klimakrise auf Streuobstwiesen, zu hitze- und trockenheitstoleranten Baumarten, zu spätblühenden Birnensorten sowie praktische Hilfestellungen für die passende Sortenwahl.
Alle Beiträge werden durch weiterführende Literaturangaben von neun Organisationen aus Deutschland und Österreich, darunter Hochstamm Deutschland e.V., ergänzt und bereitgestellt.
Klick Dich durch : streuobst-wiki.eu
Die LOGL-Streuobstsorte des Jahres 2025
Der ‘Böblinger Straßenapfel’, auch unter dem Synonym ‘Franzosenapfel’ bekannt, ist die Streuobstsorte des Jahres 2025. Diese spätblühende und ertragreiche Sorte eignet sich auch für den Anbau in höheren Lagen. Wegen seiner Robustheit und seiner Vielseitigkeit wurde er geschätzt und häufig als Proviant mitgeführt.
Ursprünglich eine regionale Sorte, ist er heute in einigen Gebieten Süddeutschlands zu finden. Die genaue Herkunft des ‘Böblinger Straßenapfels’ ist nicht eindeutig dokumentiert. Vermutlich wurde er von heimkehrenden Soldaten nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 mitgebracht. Seine erste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Ertragsliste des Gutsbetriebs Hohenheim aus dem Jahr 1907. Ursprünglich wurde die Sorte entlang von Straßen und Wegen gepflanzt, um die Bevölkerung mit lagerfähigen und robusten Äpfeln zu versorgen.
Der Baum wächst kräftig, vital, aufrecht und bildet eine kugelförmige, breite Krone mit leicht hängenden Ästen. Die Früchte sind eher klein, kugelförmig-abgeflacht und besitzen eine gelblich-grüne Grundfarbe, die häufig von roten Streifen oder einer sonnenseitigen Röte ergänzt wird. Die glatte Schale kann gelegentlich leichte Berostungen aufweisen.
Die Sorte zeigt sich widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingen, weshalb sie besonders für den Streuobstbau empfehlenswert ist. In einem Projektversuch erwies sich der ‘Böblinger Straßenapfel’ zudem als relativ feuerbrandfest. Die späte Blüte macht ihn weniger anfällig für Spätfrost.
Die Früchte des ‘Böblinger Straßenapfels’ sind saftig, mild und süß-säuerlich im Geschmack. Sie können frisch verzehrt werden, entfalten ihr volles Aroma jedoch besonders in Saft, Most, Kuchen und Mus. Das helle, feste Fruchtfleisch wird nach der Ernte relativ schnell mürbe. Geerntet wird die Sorte Anfang Oktober. Die Lagerfähigkeit beträgt etwa vier bis sechs Wochen. Robustheit, Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit machen den Böblinger Straßenapfel zu einer guten Wahl für die Streuobstwiese.
Die Sorte ist in den Baumschulen als Pflanzware leider sehr schlecht verfügbar.
Link: Steckbrief
Quellen:
Hartmann, Dr. Walter: Obst & Garten 2014/4, S. 128-129: Böblinger Straßenapfel, alte Süddeutsche Sorte.
Ihr findet uns in der Nähe des neuen Korber Friedhofs.
Von Waiblingen kommend: Am Ortsbeginn von Korb an der Kreuzung rechts auf die Südstraße und die nächste Straße wieder rechts auf die Friedhofstraße etwa 300 Meter. Linker Hand ist das Schulungsheim, rechter Hand gibt es einen gesplitteten Seitenstreifen für ca. 7 Autos.
Von Korb auswärts Richtung Waiblingen: Kurz vor Ortsende links fahren dann auf die Südstraße. Wer bereits auf der Südstraße ist muss einfach rechtzeitig auf die Friedhofstraße (vor einem Zebrastreifen) abbiegen.
Friedhofstraße 59
71404 Korb